Dürfen Katzen Wassermelone essen?

Jeder Katzenbesitzer kennt das doch: Du machst dir ein Frühstück oder Abendessen, möchtest es gemütlich und ganz ungestört essen und schon schmeichelt etwas ganz verführerisch um deine Beine. Dieses Etwas schnurrt herzzerreißend, möchte nicht von deiner Seite weichen und vielleicht tönt auch ein liebenswertes „Miau“ zu dir hinauf. Freche Exemplare springen auch gerne mal auf den Tisch und betteln dann direkt neben deinem Teller weiter, weil sie ja so gerne auch etwas abbekommen wollen.

Ist dir ein solches Szenario selbst bekannt? Meist wäre man ja nicht so geizig und würde liebend gerne der Katze ein Häppchen abgeben. Wenn sie schon so lieb fragen und doch so süß sind. Da landet dann gerne eine Kleinigkeit neben dem Teller oder wandert unauffällig Richtung Fußboden und das Kätzchen hat etwas zum Naschen.

Doch die wichtigere Frage als jene, ob du bereit bist, deiner Katze etwas abzugeben, ist die, ob dein Essen auch verträglich für deine Samtpfote ist. Du willst zwar deinem Kätzchen was Gutes tun und mit ihm teilen, aber natürlich nicht, dass es der Katze davon schlechtgeht.

Erfrischender Snack für den Sommer – auch für die Katz?

Es ist ein weitverbreiteter Irrglaube, dass jenes, das für uns Menschen gesund ist, auch dem Tier nicht schaden kann. Manche Katzen schnuppern wie wild, wenn sie dich eine Speise mit Avocados essen. Diese sind hier ein gutes Beispiel, denn Avocados sind zwar ein tolles Superfood für Menschen, aber giftig für Katzen und Hunde. Wie verhält sich das aber bei anderen Obst- und Gemüsesorten, die voller Vitamine stecken und auch das Katzeninteresse auf sich ziehen?

Ein beliebter Snack, vor allem im Sommer, sind Wassermelonen. Sie sind erfrischend, lecker und süß. Vielleicht hat auch deine Katze beim saftigen Geruch von Wassermelonen ein erhöhtes Interesse? Auch das wässrige Geräusch beim Reinbeißen interessiert Katzen häufig. Sie schnuppern an der Schale, schlecken den Teller ab oder mauzen dich regelrecht an, wenn du Wassermelone nascht?

Keine Angst, denn von deiner Wassermelone darfst du deiner Katze ohne Sorgen etwas abgeben! Dieses frische Sommerobst kann auch für deine Katze ein richtiger Hochgenuss sein, bei dem sie beherzt zugreifen und futtern können.

Katzen dürfen Melone essen, aber auch hier gilt die Faustregel: Nie zu viel des Guten! Denn wenn sich dein Kätzchen an der vitaminreichen Kost überfrisst, könnte es zu Durchfällen kommen. Aber das ist als Mensch ja nicht großartig anders, wenn du zu viel Obst isst, könnte es auch deinen (Menschen-)Magen verstimmen.

Wassermelone für die Katze: nur als Ausnahme oder eine richtig gute Idee?

Manche Lebensmittel dürfen Katzen hin und wieder mal essen, als kleines Leckerli für zwischendurch, aber nur nicht zu oft. Dazu zählen zum Beispiel Käse, den die meisten Kätzchen regelrecht lieben, vor allem die würzigen unter ihnen wie Cheddar oder Brie. Doch schadet die Laktose dem Katzenmagen, der ganz anders aufgebaut ist als der von Menschen.

Auch Sahne oder Butter sind bei Katzen sehr beliebt. Sie lieben diese fettigen Produkte und fressen sie dir im wahrsten Sinne des Wortes aus der Hand. Doch auch das ist ungesund und kann im schlimmsten Fall zu Stoffwechselproblemen führen und belastet die Entgiftungsorgane des Stubentigers.

Bei der Wassermelone ist das Risiko einer Überfütterung nicht zu groß. Dieses Obst ist sehr wässrig und daher keine große Gefahr. Die meisten Katzen sollten ohnehin mehr Wasser trinken, als sie es meistens im Alltag tun.

Die Wassermelone steckt voller Antioxidantien, Mineralien und auch Vitaminen, die auch eine Katze allesamt sehr gut verwerten kann. Deshalb darfst du deiner Samtpfote gern einmal einen richtigen Wassermelonen-Napf zubereiten, den sie ausgiebig und mit gutem Gewissen genießen kann.

Wenn du deiner Katze Wassermelone zum fressen gibst, solltest du darauf achten, dass keine Kerne und auch keine Schalenstückchen in den Häppchen sind, die dein Kätzchen isst. Wenn die Katze zu schlingen beginnen würde, wäre das Erstickungsrisiko bei derartigen Dingen viel zu hoch. Fruchtfleisch in kleinen Stücken, vielleicht ein wenig zerstampft und schon hast du den idealen Snack für die Katz.

Probiere mal aus, ob dein Kätzchen diese frische und gesunde Köstlichkeit gern mag. Dann kannst du ihr diese Leckerei gerne füttern, ohne dich darum zu sorgen, ob der Vierbeiner das auch verträgt. Du kannst mit deiner Katze deinen sommerlichen und erfrischenden Snack mit bestem Gewissen teilen, das ist für den Stubentiger ein Genuss und für dich auch ein Vergnügen.

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