19 Tipps mit denen deine Katze schlank bleibt

Möchtest du eine Katze oder einen Kater, der dick ist, sich kaum bewegen kann und den ganzen Tag aus Langeweile frisst? Soll sie oder er so aussehen wie Garfield? Zu viele Pfunde sorgen auch bei Katzen für schlechte Laune. Gerade Wohnungskatzen fehlt oft die Abwechslung.

Vielen berufstätigen Menschen plagt das schlechte Gewissen. Sie müssen den ganzen Tag arbeiten und der kleine Stubentiger muss alleine zu Hause bleiben. Dabei kommt es schnell vor, dass ihre Katze sich langweilt und sogar Übergewicht bekommt. Zu viel Bequemlichkeit und zu wenig Bewegung macht die Katze krank.

Katzen haben es manchmal zu leicht. Die heutigen Katzen brauchen ihre Nahrung nicht mehr zu jagen. Sie haben aber trotzdem ein seit 13 Millionen Jahren genetisch fest verankertes Jagd-Bedürfnis. Jagen fördert alle Sinne und körperlichen Kräfte einer Katze. Sie müssen erst die Beutetiere orten, sich dann anschleichen, den richtigen Moment abwarten, zum Sprung ansetzen, dann springen, zupacken und die Beute erlegen.

Nicht immer ist die Jagd erfolgreich und so gehören auch Enttäuschungen zu den Erfahrungen. Wenn Langeweile aufkommt, entwickeln sie Verhaltensauffälligkeiten oder sogar ernsthafte psychische Störungen.

Spiele sind für das innere Gleichgewicht für Hauskatzen daher besonders wichtig. Und gerade Jagdspiele sind nicht nur gut für die Katze, sondern machen ihr auch viel Spaß.

Gerade im Winter sind Spiele gegen die Wintermüdigkeit besonders wichtig. Katzen neigen im Winter zu Depressionen. Genau wie bei uns Menschen schlagen die langen Nächte, die grauen Tage ohne Farbe und Geräusche auf das Gemüt der Katze. Sie werden antriebslos. Katzen verlängern im Winter ihre Schlafphasen, manchmal sogar auf 22 Stunden pro Tag. Aber das ist nicht gut für sie.

Es führt dazu, dass die Muskeln abbauen und eine Fettschicht wächst. Die Sinne schlafen ein. Besonders im Winter wird aus einem verspielten aufgeweckten Kätzchen eine trübe Tasse. Die nur schläft und gegebenenfalls mal ein Blinzeln vollführt.

Was der Katzenbesitzer (oder –besitzerin) dagegen alles tun kann, zeigen folgende Vorschläge:

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#1 Frische Luft

Als erste Maßnahme muss frische Luft ins Zimmer. Ihre Katze ist nicht empfindlich. Reiße das Fenster auf. Die Katze wird sich recken und strecken, gähnen und verblüfft feststellen, dass frische Luft munter macht.

Sie hört die Geräusche von draußen. Vielleicht mag dein Kätzchen jetzt schon ein bisschen spielen. Bei einigen wird es etwas dauern, bis sie sich aufraffen können, aber dann sind sie nicht mehr zu halten.

#2 Kleine Sachen

Ein paar zusammengebundene Glöckchen, ein Zimmerspringbrunnen, der vor sich hinplätschert und für gute Luftfeuchtigkeit sorgt oder ein Strauß duftender Kräuter im Raum macht die Katze munter. Und das nicht nur im Moment, sondern den ganzen langen Winter über.

#3 Nahrung suchen

Die Nahrung kann in spezielles Spielzeug versteckt werden, im Zimmer kann die Nahrung in verschiedenen Ecken ausgelegt werden oder das Futter kann einfach in eine kleine Pappschachtel untergebracht oder in Papier eingewickelt werden. So muss der kleine Stubentiger richtig arbeiten, um an die Nahrung zu kommen.

Weil unsere Hauskatzen ihr Essen im Napf vor die Nase gestellt bekommt, ist der natürliche Jagdtrieb eventuell eingeschlafen. Die Katze sollte mindestens einen Teil ihres täglichen Futters sich erarbeiten müssen.

#4 Spielzeug

Biete deiner Katze verschiedene Spielzeuge an. Diese sollten aus den unterschiedlichen Materialien sein. Ein kleines Kräuterkissen, einen Sisalstrick, Glöckchen, Bälle usw. vertreiben ein bisschen die Langeweile, solange der Mensch keine Zeit hat, mit der Katze zu spielen. Katzen kauen gerne auf Leder, Hartgummi oder einem Sisalstrick herum. Dabei ist Ihre Fantasie gefragt.

#5 Klettermöglichkeiten

Für eine Katze ist es wichtig, eine Klettermöglichkeit zu haben. Hier ist ein Kratz- und Kletterbaum genau das richtige. Von oben hat die Katze eine schöne Aussicht. Katzen lieben es zu Klettern. Auch Regale, Leitern und Schränke sind vor ihr nicht sicher.

Oben hat sie einen Überblick über ihr Revier. Daher sollten alle Schränke und Regale daraufhin geprüft werden, ob die Katze etwas runterschmeißen kann oder ob etwas sie verletzen könnte.

Ist hier alles gesichert, kann geklettert werden. Der Kratzbaum verhindert, dass die Katze ihre Krallen an den Möbeln schärft. Dies macht sie an dem Baum.

#6 Gesellschaft

Viele Katzen lieben das Zusammenleben mit Artgenossen. Es sollte aber vorher getestet werden, ob die beiden sich auch verstehen.

Auch ein Hund oder ein anderes Haustier kann der Katze Gesellschaft leisten. Doch muss bei allen vorher geschaut werden, wie sich die Tiere untereinander verstehen.

#7 Catsitting

Es gibt viele Catsitter in jeder Stadt. Aber vielleicht wohnt ja eine ältere tierliebe Dame in deiner Nachbarschaft, die sich sehr über Gesellschaft freuen würde. Ihre Katze hätte so einen Streichel- und Spielpartner zusätzlich. Höre dich einfach um. Am liebsten ist ihre Katze zu Hause. Es gibt auch Catsitter, die zu Ihnen nach Hause kommen. Aber egal für welche Variante du dich entscheidest, du solltest erst alles sorgfältig prüfen und testen, bevor du dich entscheidest.

Catsitter online finden

Wer lieber online einen Catsitter sucht, kann das auch relativ einfach tun:

#8 Selbstgebasteltes Spielzeug

Hier ist ein bisschen Fantasie gefragt. An einem langen Stock lässt sich schnell eine Katzenangel basteln.

Aber auch ein Tennisball, kullernde Wallnüsse, Sektkorken, Stoffläppchen, Papierbälle, alte Socken, die mit Katzenminze gefüllt sind, Papiertüten (Kein Plastik!) ohne Henkel oder Pappstreifen regen die Katze zum Spielen an.

#9 Spiele mit deiner Katze

Deine Katze spielt aber am liebsten mit dir. Wenn du abends nach Hause kommen, wird die Katze ihr Lieblingsspiel rauskramen, dich anstarren mit hypnotischen Blick und wenn das nicht hilft, wird sie dich anmautzen oder anstupsen.

Nehme dir die Zeit und spiele mit deiner Katze. Viele Katzen jagen auch mit Begeisterung einem roten Lichtpunkt hinterher.

Nach Beendung dieses Spiels sollte dein Stubentiger aber immer etwas aus Stoff oder ähnliches in den Krallen haben. Denn bei allen Spielen sollte am Ende die Katze immer der Sieger sein.

#10 Wasserspiel

Gerade wasserscheue Katzen müssen bei diesem Spiel enorme Denkleistungen vollbringen: Ein Schüssel mit Wasser in dem Laubblätter hineingelegt werden und ein Schwimmtier oder einen Tennisball. Wenn der Mensch nun leicht auf die Wasseroberfläche pustet, bewegt sich das Beutetier. Spannender wird es, je größer die Wasseroberfläche ist.

#11 Holzkreisel

Bunte Holzkreisel drehen sich in alle Richtungen. Durch dieses Spiel wird das Reaktionsvermögen der Katze gefördert.

#12 Tennisbälle o. ä. als Futterversteck

In Tennisbällen oder Plastikbällen können ein oder mehrere Löcher geschnitten werden. Darin versteckt man Leckerlies und schon hat ihre Katze eine Aufgabe.

Häufig sind die einfachsten Dinge, die liebsten Spielzeuge der Katzen.

#13 Naturstrohhalme

Aus Naturstrohhalmen kann man Sterne basteln. An einem Gummiseil an der Türklinke befestigt oder als Mobile zusammen gebaut am Kratzbaum, hat die Katze riesen Spaß.

Diese Spielsachen werden nicht lange halten, den sie verleiten zum Zerreißen und Zerbeißen.

#14 Gesellschaftsspiele

Haben Sie mit Ihrer Katze schon einmal Mensch-Ärger-Dich-Nicht gespielt? Katzen mögen Würfelspiele. Also warum nicht mal mit der Katze spielen?

#15 Faule Katzen

Bei faulen Katzen, die erst nach Dingen schnappen, wenn sie direkt an ihrer Nase vorbeilaufen, hilft ein Trick.

Wenn du dich zum Beispiel hinter einer Tür versteckst und langsam eine Schnur zu dir ziehst, so dass sie aus dem Sichtfeld der Katze gelangt, kann kaum eine Katze widerstehen.

#16 Kletterlandschaft

Das Paradies für eine Katze ist ein Kletter-Parcours. Wer die Möglichkeit hat, sollte rund ums Wohnzimmer eine Kletterlandschaft schaffen mit Laufplanken aus Holz, Treppchen, Sisal, Plateaus, Schlafhöhlen, Hängematten, Sitzpolster und viele baumelnde Spielsachen.

#17 Raschel-Vergnügen

Eine alte Pappschachtel oder ein Postpaket wird mit natürlichen Materialien gefüllt, zum Beispiel Holzwolle, Papierschnipsel usw. Das ist ein herrlicher Katzenspielplatz. Interessanter wird es noch, wenn ein Leckerli in dem Karton versteckt wird.

Wenn Frauchen oder Herrchen dann noch mitraschelt, ist das ein perfektes Spielzeug. Durch ein kleines Loch im Karton kann ein Stab geschoben werden. Diesem Rascheln kann keine Katze oder kein Kater widerstehen.

#18 Kunststücke

Neugierige Katzen können auch mit viel viel Geduld kleine Kunststücke lernen.

Zum Beispiel auf den Befehl „Spring“ über eine Hürde springen o. ä. Anfangs sollte eine Schnur über die Hürde gezogen werden. Nach einigem Üben springt die Katze vielleicht auch ohne Schnur über die Hürde.

#19 Die menschliche Hand

Die Hand, die eine Katze umschubst, sie auf den Rücken dreht, sich überfallen lässt, kann einen Spielkameraden ersetzen. Neben Angriffs- und Abwehrübungen wird auch das gesamte Spektrum des Jagens geübt.

Ich hoffe, ich habe mit diesen Beispielen Ihre Fantasie angeregt und du fängst sofort an mit deiner Katze zu spielen!

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