Die älteste Katze der Welt

Wie alt ist die älteste Katze der Welt?

Während Menschen locker 80 bis 100 Jahre alt werden können, leben Haustiere deutlich kürzer. Das Durchschnittsalter von Hauskatzen liegt zwischen 10 und 15 Jahren.

Die Umrechnung von Katzenjahren in Menschenjahre ist relativ kompliziert. Nach einem halben Jahr sind Katzen ungefähr mit einem zehnjährigen Kind gleichzusetzen.

Nach zwei Jahren sind Katzen ausgewachsen, dies entspricht einem Menschenalter von etwa 24 Jahren. In den folgenden Jahren entspricht ein Katzenjahr ungefähr 4 Menschenjahren.

Eine 10 Jahre alte Katze ist demnach ungefähr so alt wie ein 56 Jahre alter Mensch.

Aber wie alt war die älteste Katze der Welt? Was hat sie so besonders gemacht? Und wie schafft man es, dass Katzen so alt werden? Diese und weitere Fragen werden euch in diesem Artikel beantwortet.

Was ist die älteste Katze der Welt und wie alt wurde sie?

Wo es Rekorde gibt, gibt es verschiedene Behauptungen, wer sie wie aufgestellt hat. So auch, wenn es um die älteste Katze der Welt geht. Gleich mehrere Besitzer fordern den Titel für ihr Haustier ein.

Nun aber zu den Fakten:

Im Guinness Buch der Rekorde ist eine Katze namens Creme Puff als älteste Katze vermerkt. Die Katze, die in Texas lebte, wurde am 03. August 1967 geboren und starb am 06. August 2005 im Alter von 38 Jahren und 3 Tagen.

Welcher Rasse gehörte die älteste Katze der Welt an?

Creme Puff war eine US-amerikanische Hauskatze, die in Texas geboren wurde. Da in Texas schon viele sehr alte Katzen registriert wurden (auch die älteste Katze vor Creme Puff stammte aus Texas), wird immer wieder spekuliert, ob es dort besonders günstige Bedingungen gibt, die Katzen so alt werden lassen. Bislang konnte diese Vermutung allerdings nicht wissenschaftlich belegt werden.

Wie konnte sie so alt werden?

38 Jahre ist für eine Katze ein Rekordalter, immerhin entspricht das einem Menschenalter von mehr als 200 Jahren. Was genau dazu geführt hat, dass Creme Puff so alt geworden ist, kann man nur vermuten. Teilweise wird eine spezielle Diät erwähnt, die die Katze bekommen haben soll. Diese bestand aus Speck und Eiern sowie Brokkoli, Kaffee mit Sahne und Spargel. Ob diese Ernährung allerdings tatsächlich für das lange Leben von Creme Puff verantwortlich war, ist bis heute nicht bekannt.

In Deutschland gibt es übrigens ebenfalls mehrere Berichte von Katzen, die sehr alt wurden. Dazu gehört der Berliner Kater Trumpy (28 Jahre alt, Stand Juni 2018), Moritz (30 Jahre alt, Stand Juni 2014) und Casper (30 Jahre alt, Stand April 2013). Allerdings ist nicht bekannt, ob diese Katzen heute noch leben beziehungsweise wie alt sie geworden sind.

Eins steht aber fest: Der Rekord von Creme Puff wurde bislang nicht gebrochen, denn das wäre wieder ein Fall für das Guinness Buch der Rekorde.

Wie erreichen Katzen ein langes Leben?

Auch wenn ein Rekordalter wie das von Creme Puff wohl kaum zu erreichen ist, gibt es dennoch einige Dinge, auf die man achten kann, damit eine Katze ein langes Leben hat.

Wie gesund eine Katze ist und damit auch die Frage, wie lange eine Katze leben kann, ist in erster Linie genetisch bedingt. Diesen Faktor kann man als Halter kaum beeinflussen.

Bei der Wahl einer Katze kann man höchstens darauf achten, dass keine Inzucht oder bekannte vererbbare Krankheiten vorliegen. Auch das Alter der Eltern und die durchschnittliche Lebensdauer in der Katzenfamilie können eventuell Aufschluss darüber geben, ob eine Katze die genetischen Voraussetzungen dafür hat, lange zu leben.

Was man als Katzenbesitzer allerdings beeinflussen kann ist die Haltung des Vierbeiners. Katzen, die nur in der Wohnung gehalten werden, haben oft ein längeres Leben als Freigänger oder gar Streuner. Allerdings ist die reine Wohnungshaltung oft ungesünder für die Haustiere.

Ein scheinbarer Widerspruch, der sich allerdings leicht auflösen lässt: Wohnungskatzen werden mit viel weniger Gefahren konfrontiert als Freigänger. Autos, fremde Katzen, andere Tiere – all das findet man in den eigenen vier Wänden nicht vor.

Allerdings sind Wohnungskatzen häufig übergewichtig, weil sie sich wenig bewegen. Dadurch werden viele Katzen träge und faul, was auch den geistigen Zustand verschlechtert. Katzen, die in der Wohnung gehalten werden, sollten deshalb viel Spielzeug und bestenfalls mindestens einen Artgenossen haben, mit dem sie sich den ganzen Tag beschäftigen können.

Freigänger leben zwar gesünder als Wohnungskatzen, durch die größere Anzahl an Gefahrenquellen, ist das statistische Durchschnittsalter allerdings niedriger als bei Drinnenkatzen.

Ansonsten gilt es die Katzen gesund zu halten, durch ausreichend Bewegung und durch eine ausgewogene, gesunde Ernährung.

Das könnte auch interessant sein

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.